Anquatschversuch auf dem Hof des soziokulturellen Zentrums Archiv

Am Dienstag, den 19.05.2026, kam es gegen 20:10 Uhr auf dem Hof des soziokulturellen Zentrums Archiv zu einem potentiellen Anquatschversuch. Drei Personen aus dem Archiv in der Leipziger Straße 60 saßen auf der Terrasse des Cafés, als eine ortsfremde, männlich gelesene Person herantrat und die Anwesenden in Beamtendeutsch ansprach.
Diese Person war ca. 38-42 Jahre alt, trug die Haare im schwarzen Fasson-Schnitt und war frisch rasiert. Sie war mit heller beiger Cargo-Hose und blauem Langarmshirt bekleidet, trug einen auffälligen Brustbeutel, aus dem Handy und Kabel rausschauten, und hatte keine erkennbaren Tattoos.
Dienstags hat das Archiv keinen offenen Betrieb. Trotzdem trat die ortsfremde, männlich gelesene Person an die Archiv-Leute heran und versuchte, ein Gespräch anzufangen. Dabei fragte die Person nach einer Veranstaltung, die an dem Tag angeblich stattfinden sollte. Als die Drei aus dem Archiv meinten, dass sich die Person da geirrt haben müsse, erzählte sie, dass sie schonmal da gewesen sei und wie toll das Haus sei. Alle drei Personen aus dem Archiv hatten die betreffende Person nie zuvor gesehen. Der Versuch scheiterte, diese loszuwerden und nicht auf ihre Gesprächsversuche einzugehen. Vielmehr erzählte die ungefragt hinzugetretene Person erst, dass sie aus Marburg käme und dort in „linksextremistischen Projekten“ ehrenamtlich tätig gewesen sei. Sie fragte zudem, wie sie im Archiv mitmachen könne. Es wurde dieser Person schließlich verdeutlicht, dass ein Engagement vor allem ein längerfristiges Kennenlernen, Besuche von Veranstaltungen und vor allem die Vorstellung im Plenum voraussetzt. Nur bei vertrauenswürdigen Personen sei man zu einer Zusammenarbeit bereit.
Daraufhin rollte die männlich gelesene Person mit den Augen und fragte, ob es nicht auch anders ginge. Danach ist sie von den Drei aus dem Archiv konkret angesprochen worden, ob sie von der Polizei sei oder für den Verfassungsschutz arbeiten würde. Weiterhin wurde ihr mitgeteilt, dass Formulierungsweise und Nachfragen jedenfalls aus dieser Richtung kämen. Dies verneinte die männlich gelesene Person nicht explizit, sondern versuchte, sich selbst in eine Opferrolle zu bringen und den Personen aus dem Archiv zu unterstellen, dass sie diskriminierend wären. Die Person wurde anschließend vom Archiv-Gelände verwiesen, trat jedoch immer wieder offensiv das Gespräch suchend auf. Nach mehreren Ansagen, dass kein Interesse an einer Zusammenarbeit bestünde, verließ die beschriebene Person schließlich das Gelände.
Alle anwesenden Personen aus dem Archiv fanden das Verhalten der betreffenden Person übergriffig und waren der Ansicht, dass das Gespräch der Informationsbeschaffung diente und damit ein Versuch war, Kontakt in die Struktur des Hauses zu bekommen.
Ziel von Anquatschversuchen jeder Art ist regelmäßig, Informationen über linke politische Initiativen, Zusammenhänge und Strukturen wie etwa ein soziokulturelles Zentrum zu gewinnen. Solche Anquatschversuche können jede Person treffen – gerade auch zu unterwarteten Zeiten und unter überraschenden Umständen.
Wir empfehlen euch genauso wie die vom geschilderten Vorfall Betroffenen, die Antirepressionsstrukturen vor Ort zu kontaktieren, wenn so etwas Euch oder in Eurem Umfeld passiert. Macht Euch nach Vorfällen dieser Art möglichst schnell Notizen, so lange ihr Euch an alle wesentlichen Informationen zu Aussehen und Auftreten von Anquatschenden und zur Zielrichtung ihrer Fragen erinnert. Aus jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir, dass der offene Umgang mit Anquatschversuchen der beste Schutz für Betroffene und deren Umfeld ist. Wichtig ist es, keine Informationen an staatliche Sicherheitsbehörden preiszugeben, egal wie die Kontaktaufnahme, der emotionale Druck oder potentielle Lockangebote aussehen. Es geht nicht nur um deinen eigenen Schutz, sondern auch um den Schutz deiner Freund:innen und Strukturen!
Anna und Arthur helfen euch auch dabei.

OG Rote Hilfe Potsdam und Umland, Juni 2026

Infos zu Anquatschversuchen gibt es hier: https://rote-hilfe.de/rechtshilfetipps/anquatschversuch

Demo: 75 Jahre Staatsgewalt und Repression – ohne uns!

Am 13. und 14. Juni feiert die Bundespolizei ihr 75-jähriges Bestehen – mit Helikopter- und Boots-Shows, Materialausstellungen und einem großen öffentlichen Spektakel mitten in Babelsberg.

Unter dem Deckmantel eines ,,familienfreundlichen“ Events soll Staatsgewalt als normal, harmlos und gesellschaftlich notwendig inszeniert werden.

Doch diese Feier findet in einer Zeit zunehmender Aufrüstung, Militarisierung und imperialistischer Zuspitzung statt: Während Milliarden in Polizei, Militär und Grenzregime investiert werden, wird gleichzeitig bei Bildung, Sozialem, Kultur und Jugendarbeit gekürzt. Während migrantische Menschen entrechtet und politischer Widerstand kriminalisiert und überwacht werden, präsentiert sich dieselbe Institution als bürger*innennah und unverzichtbar.

Dieser Inszenierung wollen wir uns entgegenstellen. Deshalb gehen wir am 13. Juni gemeinsam auf die Straße.
Kommt mit uns zur Demo! 14 Uhr Rathaus Babelsberg 🚩

Gegen eine geplante Verschärfung des Polizeigesetzes

Die Rote Hilfe Potsdam lehnt die Forderung Jan Redmanns nach einer weiteren Verschärfung des Polizeigesetzes strikt ab. Als das Polizeigesetz 2019 zuletzt verschärft wurde, verhinderte eine breite Protestbewegung, dass die Polizei die weitreichenden Möglichkeiten erhält, von denen Herr Redmann bis heute träumt. Dass nach seinen Aussagen das Polizeigesetz noch in diesem Jahr verschärft werden soll, deutet darauf hin, dass diese Gesetzesänderungen im Eiltempo und ohne breite gesellschaftliche Diskussion durch das Parlament gepeitscht werden sollen. Herr Redmann begründet seine Forderung diesmal mit dem Anwachsen einer jugendlichen, online kommunizierenden, militanten Naziszene. Antifaschistische Beobachter:innen und Journalist:innen können diese schon seit mehreren Jahren genau beschreiben, ohne auf die geheimdienstlichen Mittel angewiesen zu sein, die der Innenminister der Polizei zukommen lassen will. In Anbetracht dessen, dass die CDU und Herr Redmann in den letzten Jahren kaum damit aufgefallen sind, die Brandenburger:innen zu unterstützen, die sich dem Rechtsradikalismus mutig entgegenstellen, dürfte der Verweis auf die Gefahr des Rechtsradikalismus reiner Vorwand sein. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Angesichts der auch in Brandenburg bestehenden Gefahr, dass in den nächsten Jahren eine rechtsradikale Partei an der Regierung beteiligt sein könnte, sollten staatliche Behörden keine weiteren Mittel zur Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung erhalten.

OG Rote Hilfe Potsdam und Umland, Mai 2026

18. März – Freiheit für alle politischen Gefangenen

Der 18. März ist der Kampftag für die Freiheit aller politischen Gefangenen. Zu diesem Datum haben wir in Potsdam nicht nur die Sonderzeitung an ausgewählten Orten verteilt, sondern auch Plakate im Stadtbild geklebt, um auf den Tag und die Situation der politischen Gefangenen aufmerksam zu machen. Beispielhaft zeigen wir Plakate aus dem Zentrum von Potsdam-Babelsberg.

Infostand zum Heimspiel des SV Babelsberg 03

Am gestrigen 21.03.26 führte die Rote Hilfe Ortsgruppe Potsdam einen Infostand zum Heimspiel des SV Babelsberg 03 gegen Lok Leipzig hinter der Fankurve durch. Bereits im Vorfeld rief die Fanszene im Kontext zum Tag der politischen Gefangenen am 18. März zum Spendensammeln für die Rote Hilfe auf. In zahlreichen Gesprächen konnten Informationen weitergebeben, Material an die interessierten Fans verteilt und Spenden generiert werden.

Anquatschversuch vom Verfassungsschutz im Umfeld der Fanszene von Babelsberg 03

Am Montagmorgen, den 23. Februar 2026, wurde eine Person aus der linken Fanszene vom SV Babelsberg 03 von einer Frau angerufen, die sich auf Nachfragen als Frau „Dahms“ vorstellte. Sie wollte mit der betroffenen Person einen Termin vereinbaren und lockte sie mit dem Angebot, etwas aus der Akte der betroffenen Person löschen zu wollen. Augenscheinlich ging es um Einträge in der Datei Gewalttäter Links mit Fußballfanbezug zum SV Babelsberg 03. Die Frau, die sich als Mitarbeitende der „Fachstelle für Sicherheitsbelange“ ausgab, teilte mit, sie könne sich nicht vorstellen, dass die betroffene Person für einen betreffenden polizeilichen Eintrag verantwortlich sei und würde sich gerne mit ihr dazu austauschen. Die Person sei ja so jung und in dem unverbindlichen Treffen könne man diesen Vorfall aus der Welt schaffen. In dem Telefonat trat Frau „Dahms“ sehr freundlich und zuvorkommend auf und vereinbarte einen Termin für ein kurzes Treffen am darauffolgenden Freitagvormittag. Sie verblieben in der Absprache für ein weiteres Telefonat, um Ort und Zeit mitzuteilen. Frau „Dahms“ betonte, sie hätte mehrere Büros in der Stadt.
In dem ersten Telefonat ging es um die Abklärung zur Bereitschaft eines Treffens, in dem sich die angesprochene Person überrumpelt sah. Schnell jedoch suchte die angesprochene Person Unterstützung bei lokalen Antirepressionsstrukturen. Hier wurde das weitere Vorgehen geklärt, zu keinem Treffen zu gehen, klar die Ablehnung in einem der nächsten bevorstehenden Telefonate vorzutragen und ein Gedächtnisprotokoll anzufertigen.
Frau „Dahms“ versuchte daraufhin in den nachfolgenden Tagen mehrmals die betroffene Person anzurufen. In einem letzten telefonischen Gespräch versuchte Frau „Dahms“ für ein persönliches Treffen zu werben und schlug als Ort den Haupteingang des Ministeriumsgeländes in der Heinrich-Mann-Allee 107 vor. Dort befindet sich unter anderem die Landesregierung Brandenburg mit der Staatskanzlei und anderen Landesministerien. Sie wolle dort die betroffene Person abholen und für das Gespräch ein externes Büro auf dem Gelände aufsuchen. Auf Nachfragen der betroffenen Person, woher sie die Telefonnummer habe, antwortete Frau „Dahms“, dass sie diese von der Polizei hätte. Ob sie für den Verfassungsschutz arbeite verneinte sie, und gab die oben genannte Behörde an. Bei den Nachfragen und der Erkenntnis, dass sich wohl kein Gespräch anbahnen würde, reagierte sie ungehalten und nicht mehr so freundlich wie am Anfang. Es folgte schließlich der Kontaktabbruch.
Sowohl Auftreten am Telefon, das Benennen einer „Scheinbehörde“ als auch die Konspiration für ein potentielles Treffen lassen auf einen Anquatschversuch des Verfassungsschutzes (VS) Brandenburg schließen. Bei der betroffenen Person handelt es sich nach Ansicht des Verfassungsschutzes wohl um eine „interessante“ Person bezüglich Informationsgewinnung, weil Informationen gleichermaßen aus teilweise politisch agierender Fanszene und politischer Szene ertragsbringend erscheinen. Immer wieder versuchen staatliche Behörden durch geschulte Mitarbeitende, politisch aktive Menschen für eine Mitarbeit anzuwerben. Ziel der Anquatschversuche ist es, Informationen über politische Initiativen, linke Strukturen und in unserem Fall eine politisch agierende Fanszene zu gewinnen. Dabei kann es jede Person treffen.
Die betroffene Person agierte nach dem ersten Schrecken besonnen und richtig und suchte Kontakt zu erfahrenen Personen aus der Antirepressionsbewegung. Aus jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir, dass der offene Umgang mit Anquatschversuchen der beste Schutz für Betroffene und deren Umfeld ist. Wichtig ist es, keine Informationen an staatliche Sicherheitsbehörden preiszugeben, egal wie die Kontaktaufnahme, der emotionale Druck oder potentielle Lockangebote aussehen. Es ist nicht nur dein eigener Schutz, sondern auch der Schutz deiner Freunde und Strukturen!

OG Rote Hilfe Potsdam und Umland, Februar 2026

Infos zu Anquatschversuchen gibt es hier: https://rote-hilfe.de/rechtshilfetipps/anquatschversuch

75 Jahre Bundespolizei – Eine kritische Einordnung

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Bundespolizei, welches dieses Jahr groß in Potsdam gefeiert wird, widmet sich die Veranstaltung einer kritischen Reflexion ihrer Geschichte, Aufgaben und Praktiken. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die klassischen Einsatzbereiche wie Grenzkontrollen und Auslandsmissionen, sondern auch die Rolle der Bundespolizei bei Großveranstaltungen – von Fußballspielen bis zu Demonstrationen.

Organisiert durch Rote Hilfe Potsdam, Antirepressionsnetzwerk nur03* und aktive Fans von Babelsberg 03.

Samstag, 14.03.26, um 19 Uhr im Fanladen in Babelsberg (Rudolf-Breitscheid-Straße 19)

Aktualisierung am 12.03.2026:

Durch Einbruch und Zerstörung im Fanladen wird die Veranstaltung „75 Jahre Bundespolizei – Eine kritische Einordnung“ am Samstag, den 14.03.26 ab 19 Uhr nun im Konte[:xt] in der Hermann-Elflein-Straße 32, 14467 Potsdam, stattfinden.

Kontokündigung wegen Antifa

Auch die Rote Hilfe (RH) ist von Debanking betroffen. Konten des Vereins bei der GLS Bank und der Sparkasse Göttingen wurden zum Februar 2026 gekündigt – ohne Begründung. Der zeitliche Zusammenhang mit der Aufnahme antifaschistischer Strukturen auf Trumps Terrorliste legt nahe, dass die Banken politisch aktive Kund*innen loswerden wollen. Denn die Rote Hilfe leistet seit Jahren antifaschistische Solidaritätsarbeit. Rechtliche Schritte gegen die Kündigungen hat der Verein eingeleitet.

Zum weiteren Hintergrund:

Pressemitteilung der RH: https://rote-hilfe.de/meldungen/kontokuendigung-wegen-antifa-banken-vollstrecken-us-politik-deutschland

Wie du unterstützen kannst:

1) Du bist Mitglied der Roten Hilfe und zahlst noch per Dauerauftrag? Stelle um auf Lastschriftverfahren: https://rote-hilfe.de/aktiv-werden/zahlungsart-aendern

2) Du bist noch kein Mitglied der Roten Hilfe? Dann wird’s jetzt Zeit! Tretet ein und zeigt eure Solidarität gegen ihre Repression: https://rote-hilfe.de/aktiv-werden/mitglied-werden

3) Schaffe Öffentlichkeit, erzähle es anderen, leite diese Nachricht weiter: Das Debanking stellt einen Angriff auf antifaschistische Strukturen dar, der auf vielen Ebenen widerständige Antworten braucht.

AntiRep-Solifest 🏴🚩

Am 15.11. gibt es einen Vortrag und eine Soliparty in der ZXXXI Hochpunkterre.

Diesmal zur seit Anfang dieses Jahres massiv ausartenden Repressionswelle gegen konsequent agierende Antifas aus Graz. Es geht sowohl um die zunehmende Faschisierung, Repression als auch um die psychische Belastung durch U-Haft und der mögliche Umgang damit, individuell, als Gruppe und als Bewegung. Mehrere direkt betroffene und aktive Genoss*innen aus Graz kommen dafür nach Potsdam.

Im Anschluss gibt es ein Konzert mit verschiedensten Bands:

Schmiere 
(Synthpunk – Dresden)

Bad Affair
(Garagepunk – Hamburg)

Deutlich Unterbewaffnet
(TurboRap – Regensburg)

 DANACH:

Afterparty und Auflegerei bis spät! 🍻💥

AUßERDEM:

– Soli-Merch für die AntifaGraz25 Kampagne! 🎉
https://linktr.ee/antifagraz25

– Soli-Shots (auch alkfrei) 🥂

Rote Hilfe Info-Stand 🏴🚩

– SGR Stand mit Infomaterial und Ticket-Verkauf für Gießen! 🔥🔥

– Vegane Küfa ✨✨

Subkultur in Belarus – Punk, Antifa und Fußball

Vor fünf Jahren, am 9. August 2020 begann in Belarus ein Aufstand, in dessen Verlauf Zehntausende festgenommen und bis heute mindestens 1.300 politische Gefangene unter unmenschlichen Bedingungen teilweise seit Monaten in Isolation in Haft sitzen. Am Protest beteiligten sich alle gesellschaftlichen Schichten im Land – von Anarchist*innen und Antifaschist*innen, über Menschenrechtsaktivist*innen, Unternehmer*innen, Arbeiter*innen und Angestellte, Schüler*innen und Student*innen, Rentner*innen bis zu aktiven Fußballfans.

Sektor M und Rote Hilfe Potsdam nehmen die Verhaftung von vier antifaschistischen MTZ-Ripo aka Partizan Minsk Fans am 25. und 26. September 2020 im Rahmen der Proteste zum Anlaß um in einer Soli-Veranstaltung auf die Situation in Belarus im Allgemeinen aufmerksam zu machen sowie ein paar Einblicke in die Entwicklung der Punk-Subkultur zu bieten. Zu Letzterem wird eine Gästin aus persönlichem Erleben erzählen.

Nach der Veranstaltung können Grüße an die Gefangenen geschrieben oder gerne auch gemalt werden, die wir an sie schicken werden.

Donnerstag, 25.09.2025, 18 Uhr, Stadtteilkneipe Nowawes