Auch die Rote Hilfe (RH) ist von Debanking betroffen. Konten des Vereins bei der GLS Bank und der Sparkasse Göttingen wurden zum Februar 2026 gekündigt – ohne Begründung. Der zeitliche Zusammenhang mit der Aufnahme antifaschistischer Strukturen auf Trumps Terrorliste legt nahe, dass die Banken politisch aktive Kund*innen loswerden wollen. Denn die Rote Hilfe leistet seit Jahren antifaschistische Solidaritätsarbeit. Rechtliche Schritte gegen die Kündigungen hat der Verein eingeleitet.
Zum weiteren Hintergrund:
Pressemitteilung der RH: https://rote-hilfe.de/meldungen/kontokuendigung-wegen-antifa-banken-vollstrecken-us-politik-deutschland
Wie du unterstützen kannst:
1) Du bist Mitglied der Roten Hilfe und zahlst noch per Dauerauftrag? Stelle um auf Lastschriftverfahren: https://rote-hilfe.de/aktiv-werden/zahlungsart-aendern
2) Du bist noch kein Mitglied der Roten Hilfe? Dann wird’s jetzt Zeit! Tretet ein und zeigt eure Solidarität gegen ihre Repression: https://rote-hilfe.de/aktiv-werden/mitglied-werden
3) Schaffe Öffentlichkeit, erzähle es anderen, leite diese Nachricht weiter: Das Debanking stellt einen Angriff auf antifaschistische Strukturen dar, der auf vielen Ebenen widerständige Antworten braucht.

